Islandhunde Markgräflerland Shana

Islandhunde

Die Islandhunde wurden von den Wikingern nach Island gebracht und blieben für ca. 1000 Jahre reinrassig erhalten. Ihre Aufgabe war es, die Schaf- und Ponyherden zu treiben und zu hüten, die Krähen von den neugeborenen Lämmern zu verscheuchen, den Hof zu bewachen und Besucher zu melden (bellen, nicht beißen) und Spielkamerad der Kinder zu sein.

Aggressivität war nie erwünscht oder geduldet, aggressive Hunde wurden sogar getötet. So ist der Islandhund für alle Arten des Hundesportes (außer Schutzdienst) geeignet.

Da diese Hunderasse eher selten ist und nie „Moderasse“ war, sogar mal vom Aussterben  bedroht war, gibt es nur wenig rassetypischen Erkrankungen, wie sie bei Massenzuchten vorkommen.

Zuchthunde müssen auf HD (Hüftdysplasie) und erbliche Augenerkrankungen untersucht werden.

Der Islandhund gehört zu den Nordischen Spitzen, ist also ursprünglich eine Jagdhundrasse, die auf Island (mangels jagbarem Wild) als Treib- und Hütehund umfunktioniert wurde. So ist der Jagdtrieb bei Islandhunden zwar nur schwach, aber wie bei jedem Hund (als Beutegreifer) vorhanden.

Heute wird der Islandhund in der Kategorie nordische Hunde/Hütehunde geführt.